Digitaler Adventskalender 2021

Die Gruppenleiter*innen der Giesemer Minis wünschen Euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt gesund!

24.12.2021 | Türchen 24
eingereicht von Jonas

Christkind
von Peter Cornelius

Das einst ein Kind auf Erden war,
Christkindlein kommt noch jedes Jahr;
kommet vom hohen Sternenzelt,
freut und beglückt alle Welt!

Mit Kindern feiert's froh den Tag,
wo Christkind in der Krippe lag;
den Christbaum zündet's überall,
weckt Orgelklang und Glockenschall.

Christkindlein kommt zu arm und reich,
die Guten sind ihm alle gleich.
Danket ihm denn und grüßt es fein,
auch euch beglückte Christkindlein!

23.12.2021 | Türchen 23
eingereicht von Paula

22.12.2021 | Türchen 22
eingereicht von Linus

21.12.2021 | Türchen 21
eingereicht von Ann-Sophie

Bastelanleitung Weihnachtsbaum

Material

Eis-Stiel oder dünner Ast, Gartenschere, Heißkleber oder Sekundenkleber, rotes Papier oder Verpackung von einem Schoko-Weihnachtsmann oder kleine Bastelsterne, eventuell ein Stück Schnur oder ein Band (zum Beispiel von einer Maske)

Schritt 1
Den Ast mit der Gartenschere in kleine Stücke unterteilen, so dass die einzelnen Teile verschieden lang sind 

Schritt 2
Den Kleber Stück für Stück auf dem Eis-Stiel auftragen und die kleinen Äste an den Stiel kleben. Beginne mit dem kleinsten Stück oben am Stiel und arbeite dich nach unten. Achtung: Benutze Heißkleber nur in Absprache mit deinen Eltern und/oder in Absprache mit ihnen. 
Schritt 3
Forme aus dem roten Papier oder der Folie kleine Kugeln und klebe deine Deko für den Weihnachtsbaum auf die Äste.

Schritt 4
Entweder du steckst deinen Weihnachtsbaum in einen Pflanzentopf in die Erde oder du klebst hinten auf den Eis-Stiel noch ein Band, an dem du dann deinen Baum aufhängen kannst.

20.12.2021 | Türchen 20

eingereicht von Finn

 

19.12.2021 | Türchen 19
eingereicht von den Gruppenleiter*innen

18.12.2021 | Türchen 18
eingereicht von den Gruppenleiter*innen

17.12.2021 | Türchen 17
eingereicht von Therese

16.12.2021 | Türchen 16
eingereicht von Annika S.

Lösung von dem gestrigen Rätsel:

15.12.2021 | Türchen 15
eingereicht von Gina

14.12.2021 | Türchen 14
eingereicht von Julius R.

13.12.2021 | Türchen 13
eingereicht von Sophie G.

CHRISTBAUMKUGELN SELBSTGEMACHT

Das braucht man …

                      Luftballons                                         Tapentenkleister                                        Wollreste

Schritt 1: Den Luftballon auf die gewünschte Größe aufpusten. Die Christbaumkugel ist am Ende so groß, wie der Luftballon.

Schritt 2: Nun von der Wolle Fäden abschneiden und die Fäden mit dem Tapetenkleister nass machen. Tipp: Es funktioniert besser mit Baumwolle oder Schurwolle. Wolle mit Kunstfaser nimmt den Tapetenkleister nicht so gut auf.

Schritt 3: Die nassen Fäden um den Luftballon wickeln. Dabei darauf achten, dass nicht zu viel Tapetenkleister an dem Luftballon hängen bleibt.



Schritt 4: Warten (am besten über Nacht trocknen lassen). 

Schritt 5: Luftballon entfernen - Fertig



Viel Freude beim Ausprobieren!

12.12.2021 | Türchen 12
eingereicht von den Gruppenleiter*innen

11.12.2021 | Türchen 11
eingereicht von den Gruppenleiter*innen

10.12.2021 | Türchen 10
eingereicht von Hanna K.

09.12.2021 | Türchen 9
eingereicht von Finn

Die Vorlage zu dem Monster findet Ihr hier:

Kugelmonster Vorlage
Kugelmonster_Vorlage.pdf
Kugelmonster Vorlage
Kugelmonster_Vorlage.pdf


08.12.2021 | Türchen 8
eingereicht von Julius S.

Mein Rezept für Euch:

Dampfnudeln

Zutaten für ca. 10 Stück:

500g Mehl
30g Hefe
¼ l Milch
1 EL Zucker
etwas Zitronenabrieb
Prise Salz
1 Ei
50g Butter

Alles zu einem Hefeteig verarbeiten; ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Wenn der Teig aufgegangen ist, Dampfnudeln formen. Etwas Wasser in einem Topf zum Dampfen bringen. Nun setzten wir die Nudeln auf ein Tuch. Dies liegt auf einem Rost, der über das dampfende Wasser gesetzt wird. Den Deckel auf den Topf setzten und 10 Minuten auf Stufe 1 garen lassen. Den Deckel in der Zeit nicht abheben. Nach ca. 10 Minuten sind die Dampfnudeln aufgegangen. Du kannst sie jetzt aus dem Topf nehmen und dir schmecken lassen.

Tipp: Mit Zimtzucker und Vanillesoße sind sie prima.

07.12.2021 | Türchen 7
eingereicht von Amelie

Hoffnungsmärchen

Das Leben in der kleine Stadt hatte sich eingependelt, wie das Pendel einer alten Standuhr.

Manchen mochte es trostlos erscheinen. Andere hielten es einfach für ganz gewöhnlich. Jeder kannte jeden – von der Wiege bis zum Leichenschmaus. Ein Tag folgte dem nächsten, ohne dass je eine Besonderheit passierte.

Ane einem ganz gewöhnlichen Morgen hatte man jedoch plötzlich die Türglocken über den Marktplatz schallen gehört. Die Türglocke des Ladenlokals, das seit Jahr und Tag leer gestanden hatte und von dem keiner gedacht hatte, dass sich je wieder jemand darin heimlich fühlen könnte. Getuschelt wurde. Gemunkelt. Was hatte es mit diesem längst vergessen Glockenton auf sich? Was mit der blondgelockten, jungen Frau, die auf roten Stöckelschuhen über den Marktplatz klapperte, fröhlich grüßend, aber zielstrebig immer wieder im Ladenlokal verschwindend?

Die Kinder drückten sich an der staubbedeckten Fensterscheiben die Nasen platt. Die junge Frau winkte ihnen zu, sagte aber immer wieder freundlich: „Ich öffne erst nächste Woche. Ein wenig müsst ihr euch noch gedulden“, und hängt eine lange Stoffbahn vor die Scheibe, so dass jeder neugierige Blick ausgeschlossen war.

Die Leute der kleine Stadt runzelten die Stirn. Eine Geheimniskrämerin war sie also auch noch, die Neue. Doch eines Tages wurde die Ladentür auf einmal geöffnet. Beschwingt stellte die junge Frau ein Schild neben die Tür. „Komm rein. Du bist willkommen!“, stand darauf und das sagte sie auch jedem, der vorbeilief. Immer wieder lud sie die Leute ein, hereinzukommen und sich ihren Laden anzusehen. Viele senkten jedoch den Blick, hasteten vorüber, murmelten Entschuldigungen und brummten etwas von unaufschiebbaren Verpflichtungen und viel zu viel Arbeit.

Und so waren es die Kinder, die zuerst ihren Weg in den Laden fanden. Staunend blieben sie vor den großen Regalwänden stehen, in denen hundert und aberhunderte Gläser ihren Platz hatten. Gefüllt waren sie mit Gegenständen scheinbar jeder denkbaren Farbe. Weinrote Luftballons. Zitronenfaltergelbe Seidenstrümpfe. Rosmaringrüne Gänsefedern. Solch einen Laden hatten die Kinder noch nie gesehen. „Was verkaufst du denn?“, fragte eins der besonders Naseweißen. Und ein anderes wollte wissen: „Bist du Tante Emma?“, denn einen Laden wie diesen kannte es bisher nur aus Erzählungen der Großmutter. „Ich verkaufe Hoffnung“, sagte die junge Frau strahlend und reichte den Kindern eins der Gläser, das mit himmelblauen Kaugummikugeln gefüllt war. „Wollt ihr probieren?“, wollte die Frau von den Kindern wissen. Nach kurzem Überlegen sagte plötzlich eins von ihnen: „Ich finde, das schmeckt wie Sonne, wenn es ganz lange geregnet hat.“ „Mmhhh! Das schmeckt nach mehr Taschengeld“, rief ein anderes und die übrigen lachten. Und dann flüsterte ein kleines Mädchen leise: „Das schmeckt irgendwie wie Abendbrot mit Mama und Papa. Dabei wohnt Papa eigentlich gar nicht mehr bei uns.“

Jedes Kind erzählte von einer anderen Geschmacksrichtung. Doch alle waren sich einig, dass dies die leckersten Kaugummis waren, die sie je gegessen hatten.

Mit der Zeit trauten sich auch immer mehr Erwachsene in den Laden der jungen Frau. Angelockt von den schwärmenden Erzählungen ihrer Kinder wollten nun auch sie dem Geheimnis des Ladens auf den Grund gehen. Willkommen waren sie ja alle.

Manche verbrachten eine ganze Stunde in dem Laden, ließen sich von der jungen Frau zu einer haselnussbraunen Tasse Kakao einladen, probierten Gummistiefel in LavendelIlia und verließen schließlich allesamt leichtfüßig und begleitet von dem zarten Läuten der Ladenglocke das Geschäfte wieder.

Wenn sie jemand fragte, was es denn nun so Besonderes in dem Laden zu kaufen gäbe, fiel es ihnen schwer, in Worte zu fassen, was sie erworben hatten. Es war eher ein Gefühl als eine Ware.

Leichter und hoffnungsfroher fühlten sie sich. „Und ist es sehr teuer?“, wollten manche wissen. „Eigentlich nicht. Du bezahlst mit einer Geschichte. Aus deinem Leben. Am besten eine, die du am liebsten vergessen möchtest, weil sie dir das Herz so schwer macht.“

Nach ziemlich genau einem Jahr jedoch blieb die Tür des Ladens auf einmal geschlossen. Die Leute der kleinen Stadt standen erstaunt davor. Manche waren beinah jeden Tag gekommen und hatten sich etwas aus den bunten Gläser ausgesucht. Immer im Tausch gegen eine Geschichte. Und über die kleine Stadt hatten sich eine unbekannte Fröhlichkeit gelegt. Fröhlichkeit, die ansteckend war und nach und nach Sorgen und Kummer aus den Menschen trieb.

Doch nun war der Laden leer. Die Regale ausgeräumt und auch das Schild, das immer neben der Tür gestanden hatte, war verschwunden. Nur ein kleiner Zettel hing an der Scheibe: „Verliert die Hoffnung nicht. Teilt sie.“

Eine Geschichte aus den Buch „Von Warten, Wundern und Wenigeistmehr“ von Hanna Buiting

Ich wünsche euch allen einen hoffnungsvollen Advent und ein schönes Weihnachtsfest :). 

06.12.2021 | Türchen 6
eingereicht von den Gruppenleiter*innen

Heute feiern wir den Nikolaustag in Gedenken an den Heiligen Nikolaus von Myra. Nikolaus von Myra ist der Patron unsere Kirche in Jügesheim. Aber was wissen wir noch über Ihn? Alles Wissenswerte über den Heiligen St. Nikolaus erfahrt Ihr in dem Video von unserer ehemaligen Gemeindereferentin Monika Weber.


05.12.2021 | Türchen 5
eingereicht von den Gruppenleiter*innen


04.12.2021 | Türchen 4
eingereicht von den Gruppenleiter*innen


03.12.2021 | Türchen 3
eingereicht von Annika


Lösung von dem gestrigen Rätsel: Maja strickt jeden Tag 12 Reihen während Raik jeden Tag 18 Reihen strickt. Beide haben nach vier Tagen insgesamt 108 Reihen gestrickt.

 

Heute

Morgen

Übermorgen

In drei Tagen

In vier Tagen

Maja

60

72

84

96

108

Raik

36

54

72

90

108

 

02.12.2021 | Türchen 2
eingereicht von Charlotte

Maja und Raik wollen zu Weihnachten jeder einen selbstgestrickten Schal verschenken. Maja ist stolz, wie viel sie schon geschafft hat. Sie erzählt: ”Ich stricke jeden Tag ungefähr 12 Reihen. Als ich heute aufgehört  habe, war mein Schal bereits 60 Reihen lang.“ ”Du bist ja schon weit!“, staunt Raik. ”Ich stricke jeden Tag 18 Reihen, aber ich habe erst gestern anfangen und deshalb erst 36 Reihen geschafft.“ 

In wie vielen Tagen werden Maja und Raik gleich viele Reihen gestrickt haben? Die Lösung gibt es morgen.

Aus: Känguru-Adventskalender maxi 2019, Mathematikwettbewerb Känguru e.V.

 

01.12.2021 | Türchen 1
eingereicht von Inga

Der kleine Wichtel war schon sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das kleine Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war lange nicht mehr dort gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel die Menschen wieder einmal besuchen. So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbeieilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.


Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, in der es noch keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, indem er früher immer gerne gewesen war. Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Sollte die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit sein?

 

Schließlich kam er an das alte Haus, in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Er sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. Er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen. Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte.

Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken. Strohsterne, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander. Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie darin, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt.

Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten. 

Ja, heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit. Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz und er schlich leise, unbemerkt und erfreut davon.