Digitaler Spielenachmittag

Am 13.03.2021 war es wieder mal so weit! Nach langem Warten haben wir wieder zusammen eine Mini-Aktion erleben können. Am Digitalen-Spielenachmittag haben wir mit 16 Personen verschieden Spiele gespielt. Angefangen mit dem Klassiker „Wer bin ich“ haben wir die verschiedensten Personen wie den Papst oder Angela Merkel erraten. Bei dem Spiel „Just One“, bei dem wir als Team gegen das Spiel gespielt haben, konnten wir knapp mit nur einem Punkt Vorsprung gewinnen. Aber wie es im digitalen Bereich üblich ist, hatten wir auch kleine Schwierigkeiten. So konnten wir leider das Spiel „Stadt, Land, Mini“ nicht zu Ende spielen. Doch das war kein Problem so hatten wir etwas mehr Zeit für eine neue Variante von Stille Post. Bei „Gartic Phone“ gibt jede*r Mitspieler*in ein oder auch mehrere Wörter vor, welche die Mitspieler*innen zeichnen müssen. Damit es aber nicht zu einfach wird, werden die Bilder jede zweite Runde neu von den Mitspieler*innen interpretiert. So kann schnell von einem Huhn mit Liebeskummer ein Pferd mit Flecken werden.

T. von Wirth

Mit Abstand zusammen Gemeinschaft feiern

Messdiener-Gottesdienst am 2. Oktober 2020 in St. Nikolaus 

Unter dem Motto „Mit Abstand zusammen Gemeinschaft feiern“ gestalteten einige Gruppenleiter*innen einen Gottesdienst für uns und alle unsere Messdiener*innen Anfang Oktober. Da aktuell ja Aktionen oder andere Treffen nicht stattfinden können, wollten wir zeigen, dass wir trotzdem eine Gemeinschaft sind und füreinander da sind.

Den Gottesdienst leitete Pater John Peter. In seiner Ansprache betonte er, wie wichtig der Dienst am Altar ist und äußerte den Wunsch, dass wieder mehr Messdiener*innen zum Dienen kommen. In seiner Predigt veranschaulichte er das Thema „Gemeinschaft“ und das füreinander Dasein anhand der Geschichte „Der kleine Unterschied zwischen Himmel und Hölle“. In der Hölle saßen alle Menschen um einen Topf mit Suppe herum und hielten einen langen Löffel in der Hand. Sie konnten aber nichts von der Suppe essen, da sie den Löffel aufgrund seiner Länge nicht zum eigenen Mund führen konnten. Im Himmel dagegen hatten sie zwar auch die langen Löffel, aber sie führten sich den Löffel gegenseitig zum Mund, sodass sie von der Suppe essen konnten. Die Geschichte sollte zum Ausdruck bringen, dass wir uns gegenseitig brauchen und füreinander da sein sollten. Eben auch in der aktuellen Zeit, die sehr schwierig sein kann. Aber mit den richtigen „Löffeln“ kann uns das auch mit Abstand gelingen. 

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Katja Simon, Eva Wennemuth, Lucia Herdt-Oechler und Vivien Seidel begleitet. Einige Lieder konnten von vorherigen Aktionen, bspw. rund um Ostern, wiedererkannt werden und machten den Gottesdienst besonders und lebendig, auch wenn wir selbst leider nicht mitsingen konnten. 

Zum Abschluss des rund 60-minütigen Gottesdienstes wandte sich unser Oberministrant Leon Fischer an alle Minis. Auch er bedankte sich bei allen, die aktuell noch als Messdiener*innen aktiv sind und ermutigt alle weiterhin zum Dienen in die Kirche zu kommen. Er ließ die letzten Monate Revue passieren, mit einem besonderen Augenmerk auf die spontan organisierte „Online Mini-Freizeit“ in den Sommerferien. Weiterhin wurden die Jubilar*innen für 5, 10 und 15 Jahre Ministrant*innen-Arbeit hervorgehoben, die sonst immer in einem größeren Gottesdienst nach der Mini-Freizeit geehrt werden.   

Der Gottesdienst war eine schöne Möglichkeit wieder mal viele Minis auf einmal zu sehen und zu zeigen, dass wir eine tolle Gemeinschaft sind, die auch diese Zeit gut überstehen kann.
Vielen Dank an alle Beteiligten und an alle, die den Gottesdienst mitgefeiert haben!

 

A. Rücker

Online Mini-Freizeit 2020

Eigentlich war geplant in der letzten Sommerferienwoche unsere alljährliche Mini-Freizeit auszurichten. Als jedoch den Gruppenleiter*innen bewusst wurde, dass es wegen Corona keine typische Mini-Freizeit, bei der wir gemeinsam wegfahren, geben wird, war schnell klar: Es muss eine Alternative her!

Somit entstand der Plan für die Online Mini-Freizeit. In der letzten Ferienwoche hielten die Gruppenleiter*innen eine Menge von Aktionen für die Minis bereit, die vor allem online stattfanden. Das Rahmenprogramm bildete das beliebte Werwolf-Spiel, das dieses Jahr über den Messenger Telegram stattfand. Bereits am Sonntag begann das Rollenspiel und zog sich über die gesamte Woche hinweg bis zum Samstag. An den Tagen Montag bis Freitag hielten die Gruppenleiter*innen insgesamt 8 verschiedene Aktionen bereit. Die Kinder hatten die Möglichkeit, an allen oder an einzelnen, ausgewählten Aktionen teilzunehmen. Bis auf das Stadtspiel, am Dienstag fanden alle Aktionen online, über die Plattform Discord statt. Jeder Tag begann mit einem gemeinsamen Start, der entweder ruhig und meditativ oder auch ganz schön sportlich war. Daraufhin folgte eine Einführung in die bevorstehende Aktion. Je nach Aktion blieben die Teilnehmer in Discord oder gingen offline und arbeiteten selbstständig an Projekten und präsentierten später ihre Ergebnisse den anderen in Discord.

Der Montag stellte einen kreativen Tag dar. Am Morgen erwartete die Minis eine Bastelaktion, bei der sie selbstständig aus Wolle, Wackelaugen, Pape und Pfeifenputzer kleine Monster kreierten. Die Ergebnisse waren sehr individuelle und liebevoll gestaltet. Am Mittag wurden zu einer Murmelbahn-Challenge aufgerufen, bei der die Murmel möglichst lange unterwegs sein sollte. Jeder musste einen Löffel, eine Wollschnur und ein Buch einbauen. Die Teilnehmer nahmen Video ihrer erfindungsreichen Kreationen auf und teilten sie mit den Anderen – was für ein Spaß!

Der Dienstag hielt das Stadtspiel parat, das über den ganzen Tag ging. Die Minis, die an dieser Aktion teilnahmen, bekamen im Vorhinein das Stadtspiel zuhause eingeworfen. Am Tag selbst hatten sie dann Zeit, alleine oder mit Eltern und/oder Geschwistern Jügesheim zu erkunden, Fragen zu beantworten, Aufgaben zu erfüllen und Orte, die auf Fotografien zu sehen waren, zu finden. Zum Tagesabschluss wurde über Discord die Lösungen mitgeteilt und Fragen beantwortete, sowie der Sieger gekürt.

Am Mittwochvormittag war Köpfchen und Teamgeist gefragt. In zwei Gruppen mussten die Minis aus einem online Escape-Room lösen. Die Teams wurden vor knifflige Rätsel und Aufgaben gestellt. Beide Gruppen konnten, innerhalt der vorgegebenen Stunde, alle Rätsel lösen und den verlorenen Schatz bergen. Am Nachmittag wurde ein Spielenachmittag veranstaltet. Hierbei wurden unter anderen bekannte Spiele, wie „Wer bin ich?“ und „Blackstories“ gespielt.

Am Donnerstag war wieder mehr Kreativität gefragt. Die Minis wurden zu kleinen Filmemacher*innen. Mit Hilfe der App „Stop Motion Studio“ entstanden viele tolle, einfallsreiche Filme, die zum Abschluss des Tages gemeinsam angesehen wurden.

Zum Abschluss der Woche war am Freitagvormittag noch einmal Köpfchen verlangt. In zwei Gruppen aufgeteilt, spielten die Minis das Chaos-Spiel, das sonst als Geländespeil gespielt wird, gegeneinander. Hierfür mussten bestimmte Zahlen auf 45 Bildern gesucht und dann Fragen beantwortet oder Aufgaben erfüllt werden, wer zu erste die 45 erreichte, gewann das Spiel. Der Nachmittag forderte zum Abschluss nochmal Kreativität. Auf die Minis wartete eine Upcycling-Challenge, bei der sie aus alten Sachen, die sie nicht mehr brauchten, neue brauchbare Gegenstände herstellten. Auch hier waren die Ergebnisse, die am Tagesende präsentiert wurden, super. Jede*r Einzelne hat tolle Produkte hergestellt, wie Beispielsweise ein Vogelfutterhuschen aus einem alten Tetrapak.

Auf die einzelnen Aktionen verteilt haben insgesamt 20 Giesemer Minis teilgenommen. Allen hat die Woche gut gefallen und jede*r Einzelne waren dankbar für die Woche, in der an, wenn auch nur per Computer, Kontakt zu anderen Minis, die sie lange nicht mehr gesehen haben, Kontakt haben konnten. Zudem wissen die Gruppenkinder jetzt: Ihre Gruppenleiter*innen haben sie nicht vergessen und sind trotz der herausfordernden Zeit für Ihre Minis da. 

Mehr Bilder findet ihr hier...

A.-S. von Wirth

Jubilar*innen im Jahr 2020 geehrt

Auch in diesem Jahr haben wir wieder Minis, die ihr fünf-, zehn- und sogar fünfzehnjähriges Dienstjubiläum feiern. Leider können wir aufgrund der Corona-Situation keinen Gottesdienst halten, in dem sie geehrt werden. Deswegen möchten wir euch an dieser Stelle herzlich gratulieren und uns für euren Dienst am Altar bedanken. Wir gratulieren Jenny Bodensohn, Gina Cimiotti, Alexandra Horch, Alexander Mertsching und Julia Zajac herzlich zu ihrem fünfjährigen Dienstjubiläum. Markus, herzlichen Glückwunsch zu deinem zehnjährigen Jubiläum, und Therese, herzlichen Glückwunsch zu deinem fünfzehnjährigen Dienstjubiläum. Und vielen Dank für euer Engagement als Gruppenleiter*in.

Auch in diesem Jahr bekommen alle Jubilar*innen eine Jubiläumsurkunde, die von unserem Pfarrer Pater John-Peter und dem Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Matthias Berger unterschrieben wurde. Jenny, Gina, Alexandra, Julia und Alexander bekommen zudem eine Tasse mit unserem Logo, Markus bekommt ein Handtuch und Therese ein Fotoalbum als Dankeschön von uns.

Herzlichen Glückwunsch zu eurem Dienstjubiläum! Wir freuen uns, dass ihr Teil unserer großen Gemeinschaft seid!

T. Wilhelm 

Neue Ministrant*innen eingeführt

Nach der Erstkommunion im April 2019, kamen 12 Kinder zu der ersten Gruppenstunde der Messdiener*innen. Alle kamen mit verschiedenen Erwartungen und Gründen zu den Giesemer Minis. Die wöchentlichen Gruppenstunden fanden in der Zeit von Mai bis Dezember statt. Die neuen Minis verbrachten mit ihrem beiden Gruppenleiter*innen viel Zeit in der Kirche um den Ablauf des Gottesdienstes und ihre Aufgaben kennenzulernen. Bis zur Einführung verließen uns leider ein paar Neugierige.

Umso mehr freuen wir Giesemer Minis uns sehr, dass am 1. Dezember 2019 8 neue Messdiener*innen in unsere Gemeinschaft eingeführt wurden. Vor dem Gottesdienst waren die beiden Gruppenleiter*innen Phillipp und Ann-Sophie und ihre Unterstützung Sanja deutlich nervöser als die Kinder selbst, die sich einfach nur freuten. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Pater John-Peter die 8 Jungen und Mädchen, die ihre Arbeit als Messdiener*innen aufnahmen und führte sie nach dem Evangelium feierlich ein.  Pater John-Peter gab ihnen die Möglichkeit sich der Gemeinde vorzustellen und fragte dann noch einmal warum sich die Kommunionkinder entschieden haben Messdiener*in zu werden.

Im Anschluss segnete er die Messdiener*innenplaketten, die die Gruppenleiter*innen dann an die neuen Minis übergaben. Folgende Minis haben ihren Dienst aufgenommen: Leonie, Mia, Chiara, Marlene, Finn, Noah, Jannis und Jakob. Wir Giesemer Minis freuen uns sehr über den Zuwachs und hoffen, dass sie sich in unserer Gemeinschaft wohlfühlen und lange Zeit Spaß beim Dienst am Altar haben.

Ministrant*innen feiern Jubiläum

Für insgesamt 140 Jahre Ministrant*innendienst wurden 17 Ministrant*innen für ihren wertvollen Dienst in der Pfarrgemeinde St. Nikolaus geehrt. Die Ehrung fand in dem feierlichen Abschlussgottesdienst der diesjährigen Mini-Freizeit statt. Alle Jubilar*innen haben eine von Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Matthias Berger und Pfarrer Meissner unterschriebene Urkunde erhalten. Dazu gab es noch ein Jubiläumsgeschenk von uns Minis.

Wir möchten uns an dieser Stelle bedanken: Danke für viele Jahre zuverlässigen Dienst am Altar. Danke für viele Jahre großartiges Engagement in unserer Gemeinde. Bei denjenigen von Euch, die bereits Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen sind: Danke für Euren wichtigen Dienst als Gruppenleiter. Danke für Eure Ideen und Unterstützung. Das was ihr alle hier leistet ist nicht selbstverständlich und wir sind froh, dass ihr einen Teil zu dieser großen lebendigen Gemeinde beitragt.         

Nachtreffen der Mini-Freizeit 2019

Am 18. Oktober versammelten sich 35 Minis im Haus der Begegnung, um die diesjährige Mini-Freizeit Revue passieren zu lassen. Nachdem wir unsere Schlafplätze vorbereitet habe, gab es ein leckeres Buffet, zu dem jeder etwas beisteuerte. Danach schauten wir den alljährlichen Bilderfilm, den Phillipp für uns vorbereitet hat. So konnten wir uns mit großartigen und lustigen Bildern die Freizeit in Erinnerung rufen und auch den Minis, die dieses Jahr leider nicht dabei waren, einen Einblick gewähren. Vielleicht konnten wir einige animieren nächstes Jahr mitzufahren? Sehr gefreut haben wir uns auch über den Besuch von Pater John Peter, der mit uns zu Abend gegessen und danach den Bilderfilm mit angeschaut hat.

Für das restliche Abendprogramm haben Ann-Sophie und Therese eine Abendrunde à la Mini-Freizeit vorbereitet. Wir spielten das Chaosspiel, das einige schon von der Freizeit kannten. Dabei müssen die die Gruppen Codewörter, die im und um das HdB versteckt waren, suchen und den Spielleitern nennen, um eine Aufgabe zu erhalten. Wenn die Aufgabe richtig gelöst wurde, durfte die Gruppe auf dem Spielfeld nach vorne rücken. Bei einer nichtgelösten Aufgabe rückte man wieder nach hinten. Bei dem Spiel ging es aber nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um Würfelglück, um möglichst schnell vorwärts zu kommen. Die Gruppe, die am schnellsten das Ziel erreicht hat, hat gewonnen.

Wir hatten alle sehr viel Spaß! Die Abendrunde wurde mit dem Abschlussritual einer jeden Abendrunde beendet: eine Runde Gummibärchen, bei der jeder erzählen durfte, was ihm an dem Tag/ dem Abend gefallen und nicht gefallen hat. Anschließend machten wir uns Bett fertig und gingen langsam ins Bett. Am nächsten Morgen wurden wir durch die bekannte Weckmusik geweckt. Die Gruppenleiter*innen hatten schon das Frühstück vorbereitet und wir konnten nach dem Aufstehen direkt frühstücken. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und halfen alle gemeinsam beim Aufräumen. Es war eine sehr schönes und lustiges Nachtreffen, bei dem viele Minis dabei waren. Schön dass ihr dabei wart!